Ich schreibe diesen Bericht von Hand! Wer hätte das Gedacht, das wäre vor einem jahr noch ungmöglich gewesen!I ch schreibe diesen Bericht von Hand! Wer hätte das Gedacht, das wäre vor einem jahr noch ungmöglich gewesen!Rien ne va plus! Der Abstieg dauerte 5 Jahre. Eines Abends als nichts mehr ging war mein Gebet «Gott, alles was ich versuche zu tun bringt nichts. Ich übergebe Dir meine Gesundheit in Deine Hände Amen»
Am nächsten Morgen kam ein Telefonanruf meiner Tochter mit den Worten «Mami ich weiss jetzt was du hast» Meine Gedanken:» dass ging aber schnell! Danke Herr»Der Gang in die Küche wurde mit einem Marathonlauf verglichen. Nach 10 min sitzen wurde mir schlecht. Die Augen schmerzten schon nach 1-2 Sätzen lesen, TV schauen ging gar nicht mehr.Beim Schreiben verkrampften die Hände, sie wahren absolut kraftlos.Gekleidet war ich wie ein Inuit, da ich sehr schnell kalt hatte und keinen Luftzug ertrug. Blasenentzündungen 1x pro Monat für jeweils 2 Wochen. Nackenschmerzen seit 1985. Die Tage waren sehr lang, die Nächte ebenso. Gehirn – Matsch, Konzentrationsstörungen, Schwindel. Starke Unverträglichkeiten, was das Essen angeht, wenig Haferflocken und ganz wenig Gemüse waren meine Mahlzeit. Sogar Wasser trinken war ein Problem. Schlafen: 1-2Std. Es war auch nicht mehr möglich das Haus zu verlassen.
1.Besuch von Mirjam: Es klang alles so logisch was Mirjam uns erklärte. Ich musste nichts erklären und wurde trotzdem verstanden. Genial! Ich erfuhr wie man mittels Bällen, Triggerpunkte drücken konnte. Wenn man damit anfängt, wünscht man sich eine gewaltige Portion Masochismus, aber nach einigen Tagen halbiert sich der Schmerz, sofern man dran bleibt. Auch zeigte sie mir, wie ich dehnen muss und welche Übungen helfen. Nun hatte ich also wieder eine Beschäftigung und die Tage waren nicht mehr so lange.Mirjam kam sehr treu alle 2 Wochen später sogar Wöchentlich obwohl sie einen langen Weg hatte, was für einen Segen. Nach ein paar Massagen verdoppelte sich mein Schlafpensum und ich war nicht mehr ganz so erschöpft. ca. 5 Monate ging es auf und Ab. Aber immer 2 Schritte weiter und einen zurück. Aber nachher ging es stetig Bergauf. Zu dieser Zeit hab ich angefangen das Medikament Saroten zu nehmen.Ich lief in der Küche jeden Tag mehrmals hin und her und nach viel Üben konnte ich auf die Bank vor dem Haus sitzen und die Sonne geniessen. Nachdem ich ein Jahr nur im Haus war.Jetzt ging es darum die Muskeln langsam aufzubauen, ohne sie zu überfordern.
Nach 9 Monaten:Die Blasenentzündungen sind, Gott sie dank, vorbei. Auch meine extrem stark juckenden zwei Zehen, nerven mich nicht mehr. Hexenschuss: Mirjam sagte mir promt wo ich den Ball platzieren solle. Danach habe ich diese Stelle auch noch geschröpft. Als sie am nächsten Tag vorbeikam war es schon viel besser und sie befreite mich noch vom Rest. Laufen: eingebundene Oberschenkel +Tens Gerät ca 25 Min. (ohne diese Tools nur ca bis zur Haustüre), Schwindel: nur noch selten, Schlaf: ca 6 Stunden, Hände: etwas Kraft, noch keine Ausdauer, wenig schreiben, Kälte: nicht mehr so kälte empfindlich, Gehirn: erholt sich, es ist langsam wieder brauchbar. Essen: der Speiseplan wurde wieder vielfältiger, die Menge verdoppelte sich. Augen: kann wieder 2 Seiten lesen, Sitzen: viel besser
10 Monaten: Augen: tun nach einer Behandlung von Mirjam tagelang nicht mehr weh Nacken: etwas stur, aber er kommt auch langsam, es gibt inzwischen schmerzfreie Momente. Mirjam freut sich jedes mal darüber riesig wenn sie kommt. Mein Gewebe fühlt sich jetzt so viel besser an, wo vorher alles hart war ist nun wieder fast alles weich.Als Mirjam zum ersten Mal mit der Idee kam mich mit meinem Bauch auf einen Ball zu legen und ihn so zu behandeln, dachte ich, nicht mit mir! Nun habe ich mich aber überwunden, zuerst auf einem weichen Bett, dann auf einem mittel weichen und schlussendlich auf einer harten Unterlage. Es hat mich mehrere Schweissausbrüche gekostet und ein Völlegefühle, dass aber nach 1-2Std. vorüberging. Ich mache dass aber nur wenn ich vorher nichts gegessen habe und ich finde, dass es mir gut tut.
Mein ganz herzlichen Dank geht in 1 .Linie zu meinem Herrn.Und dann natürlich auch an Mirjam, die mich Stundenlang massiert hat und mir stets mit Rat und Tat zur Seite stand und auch an meine Familie und Freunde die viel für mich gebetet haben und an Andrea die keine Mühe gescheut hat um mir zu helfen. Der HERR möge es euch vergelten!
PS: Fazit von Mirjam: nach einem Jahr: Uschy läuft täglich 30 min, kann wieder im Haushalt Dinge erledigen, verträgt wieder viel mehr zu essen, hat wieder Appetit, kann schlafen und sie kann wieder lesen, was vorhin durch ihre enorme Verspannung im Nacken nicht mehr möglch. (Sicht war trübe) Sie hat enorme Fortschritte gemacht und ist diesen Weg mit viel Disziplin und Willenskraft gegangen.